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16.07.2018 15:05:03


Hundesteuer

Gestützt auf das Gesetz über das Halten von Hunden vom 23. Oktober 1973 des Kantons Luzern haben Hundehalter der Einwohnergemeinde, in welcher der Hund gehalten wird, jährlich eine Steuer zu entrichten. Die Hundesteuerrechnung wird im ersten Quartal (Ende März) des Jahres zugestellt. Zuständig für die Hundekontrolle ist die Einwohnerkontrolle der Gemeinde Altwis.

Es gelten folgende Steueransätze:
  • Die Steuer pro Kalenderjahr beträgt Fr 120.-. Die Steuer ist jeweils für das laufende Kalenderjahr innerhalb der vorgegebenen Frist zu entrichten. Junghunde sind erst ab einem Alter von 6 Monaten steuerpflichtig
  • Für Wachhunde, welche zum Schutz eines einsam gelegenen Gebäudes gehalten werden, beträgt die Hundesteuer Fr 60. (bitte schriftliches Gesuch bei der Einwohnerkontrolle einreichen)
  • Für Hofhunde auf Landwirtschaftsbetrieben beträgt die Hundesteuer Fr 40. (bitte schriftliches Gesuch bei der Einwohnerkontrolle einreichen
  • In Härtefällen kann die Steuer ganz oder teilweise erlassen werden. Wir bitten Sie dafür ein entsprechendes Gesuch einzureichen
  • Von der Hundesteuer befreit sind Halterinnen und Halter von Dienst-, Militär-, Schutz-,Sanitäts-, Katastrophen-, Lawinen-, Schweiss-, Blindenführhunden, sowie Hunde die sich weniger als 3 Monate im Kanton Luzern aufhalten (bitte eine entsprechende Bestätigung bei der Einwohnerkontrolle vorlegen)

Wenn der Hund verstirbt, weggegeben oder verkauft wird, bitten wir Sie, dies unverzüglich der Einwohnerkontrolle sowie dem ANIS zu melden.

Meldepflicht und Kennzeichnung
Welpen brauchen spätestens mit drei Monaten einen Mikrochip, welcher vom Tierarzt unter die Haut eingepflanzt wird und elektronisch ablesbar ist. Die Tierarztpraxis meldet die Chipnummer und die übrigen Daten der Animal Idenity Service AG (ANIS), welche die Informationen in einer Datenbank erfasst. .
Die Meldung bei der Gemeinde erfolgt jedoch nicht automatisch. Die Hundehalter/innen werden gebeten, Änderungen der Hundehaltung (An-/Abmeldung, Adressänderung usw.) der Einwohnerkontrolle mitzuteilen.

Obligatorische Hundeausbildung
Nach Art. 68 der revidierten eidg. Tierschutzverordnung sind Hundehalter und Hundehalterinnen, die nach dem 1. September 2008 einen Hund anschafften, verpflichtet einen Hundehalterkurs mit Sachkundenachweis zu besuchen. Mit den neuen Ausbildungsbestimmungen geht es weniger darum, die potenziell gefährlichen Hunde in den Griff zu bekommen, sondern allgemein das Verständnis für die Bedürfnisse von Hunden zu fördern und damit die Tierschutzsituation in den Hundehaltungen nachhaltig zu verbessern.
Informationen zu dieser Lebenslage auf der Webseite:
zugehörige Dienstleistungen: Hunde an- und abmelden
zugehörige Online-Dienste: Hunde an- und abmelden
Ansprechspersonen: Thomi Markus
zuständig: Steuern
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