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15.10.2018 18:56:14


SCHUL- UND UNTERRICHTSENTWICKLUNG


AKTUELLE SCHULENTWICKLUNGSPROJEKTE

Eine umfassende Feedback-Kultur etablieren
Dazu gehört nicht nur Selbstreflexion, sowie das Feedback von KollegInnen und dem Schulleiter, sondern auch dasjenige der Kinder und der Eltern. Dazu haben wir Instrumente geschaffen, die wir nun regelmässig zur Anwendung bringen wollen, um daraus Hinweise für Verbesserungen zu finden.

Umsetzung des neuen Lehrplans 21
Bereits schauen wir auf eine Jahr Erfahrung mit dem neuen Lehrplan zurück. Wir wissen, dass "KÖNNEN" mehr ist als "WISSEN" und dass Kompetenzen mehr mit KÖNNEN als mit WISSEN zu tun haben.

In diesem Sinne sind wir mit dem neuen Lehrplan kompetenter geworden. Zur MEISTERHAFTEN KOMPETENZ benötigen wir weitere Erfahrungen. Dazu gehört auch das "Ausprobieren". Wir werden auf diesem Weg weiter voran gehen und weiterhin nach neuen Zugängen zu Unterrichtsthemen und -Inhalten suchen und Brücken zu andern Fächern und zu überfachlichen Kompetenzen schlagen. 

Auch den Schülerinnen und Schülern vermehrt und immer wieder Gelegenheit geben, zu zeigen, was sie können - mit Hilfe von Portfolio-Aufträgen - wird Bestandteil dieser Weiterentwicklung sein. ... damit die Kinder in unserer Schule möglichst viele Kompetenzen erwerben können.

Umsetzung von Entwicklungsvorhaben aus der externen Evaluation
Im Mai 2016 wurden wir zum zweiten Mal extern evaluiert. Aus den Ergebnissen haben wir zwei Schlussfolgerungen gezogen und in konkrete Entwicklungsvorhaben übertragen:

>>> Verbindliche Feedbackkultur aufbauen

Bis Ende Schuljahr 2018/19 möchten wir an der Schule Altwis eine systematische Feedbackkultur aufgebaut haben, welche der Sicherung und Weiterentwicklung von Schul- und Unterrichtsqualität dient. Wir ergänzen unsere konzeptionellen Grundlagen und legen darin den Umgang mit den Rückmeldungen fest. Für das Einholen von Feedback der Eltern und der Lernenden haben wir gemeinsame Instrumente erstellt, welche wir verbindlich einsetzen und gewinnbringend nutzen wollen. Weiter ist das Schüler-Feedback (SCH – LP und SCH – SCH) als fester Bestandteil des Unterrichts eingerichtet und die Lehrpersonen geben den Lernenden im Schulalltag bewusst und gezielt konstruktive Feedbacks.

>>> Gemeinsame Lehr- und Lernkultur entwickeln

An unserer Schule steht das Lehren und Lernen in altersdurchmischten Klassen im Zentrum der Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Innerhalb der Schule gibt es einen grossen Übergang: von der Basisstufe in die 3. Klasse. Dieser soll in doppeltem Sinn gepflegt sein. Einerseits soll in der Basisstufe und in der 3.-6. Klasse in einem ähnlichen, pädagogischen Rahmen gelehrt und gelernt, ausgetauscht und reflektiert werden, damit die Schülerinnen und Schüler sich in ähnlichen Unterrichtskulturen vorwärts bewegen können. Andererseits soll der Übergang von der Basisstufe in die 3. Klasse gepflegt und aktiv begleitet werden.
Dazu schaffen wir ein gemeinsames, pädagogisches Konzept, das der neuen Struktur des altersgemischten Lernens entspricht und als Orientierungsrahmen umgesetzt wird.
Die bereits angepackten Entwicklungvorhaben (Schülerportfolio, Freie Tätigkeit, etc.; siehe unten) werden ins pädagogische Konzept aufgenommen und fester Bestandteil der Lehr-Lern-Kultur.

Eine Zusammenfassung des Evaluationsberichts können Sie hier einsehen..

Lernzielorientierter Unterricht (Weiterführung)
Wenn wir reisen, buchen wir selten eine Fahrt ins Blaue. In der Regel wollen wir wissen, wohin die Reise geht. Das Entwicklungsprojekt verfolgt das Anliegen, mit den Schülerinnen und Schülern über die "Reiseziele" im Austausch zu sein und ihnen diese stetig zu vermitteln - damit sie ihre Lernprozesse mitsteuern können. Das Entwicklungsvorhaben wurde nach einem Jahr intern evaluiert. Es wird wieter verfolgt.

Portfolioarbeit (Weiterführung)
Lernziele zu verstehen und sie erreicht zu haben, heisst auch, einen Sachverhalt und eine Erfahrung beschreiben oder gar erklären zu können. Das wollen wir mit unseren Schülerinnen und Schülern vermehrt tun. Die kleinen pflegen ihr Könnerheft und die Grösseren sammeln ihre selbständig erarbeiteten Produkte in ihrem Portfolio.

Soziale Integration von Kindern mit Auffälligkeiten und sozialen Schwierigkeiten (Weiterführung)
Mittels bestimmter Kommunikationsformen und gezielten, inhaltlichen Programmen möchten wir unsere Unterstützung für eine gelingende Integration in die Klasse und Schule verbessern.

Vom Gedanken zum ungehemmten und doch richtigen Schreiben (Weiterführung)
In diesem Projekt wollen wir innerhalb der Schule einen Rahmen für die Entwicklung des Schreibens und der geschriebenen Sprache abstecken. Unser Ziel: Den Erwerb der Rechtschreibung unverkrampft und ohne den Preis der Schreibunlust mit (fast) allen Kindern zu schaffen.


 

ABGESCHLOSSENE SCHULENTWICKLUNGSPROJEKTE


Im März 2012 konnten wir unsere Entwicklungsbemühungen im Anschluss an die externe Evaluation erfolgreich abgeschliessen. Einige Entwicklungsschritte waren Empfehlungen aus der externen Evaluation, andere Themen haben wir spontan oder aus aktuellem Anlass in Eigeninitiative aufgegriffen.

Schulische Übergänge 
Manchmal werden schulische Übergänge als hart erlebt. "Plötzlich wird viel mehr verlangt...", sagen Kinder oder Eltern. In diesem Projekt versuchen wir Bereiche, die als diskontinuierlich erlebt werden, auszumachen und bewusst und gezielt zu gestalten, um den Schritt in eine neue Abteilung vorzubereiten und zu erleichtern.

Offene Unterrichtsformen
Im Februar 2013 haben wir einen verbindlichen, internen Leitfaden für den offenen Unterricht in allen Stufen verabschiedet.

Selbst- und Sozialkompetenz
Dazu haben wir im ersten Semester 2012/13 Indikatoren geschaffen, die wir schrittweise den Schülerinenn und Schülern näher bringen und an denen wir uns bei der Zeugnisbeurteilung orientieren.
Bitte beachten Sie dazu das Dokument im Anhang dieser Seite.

Schülerinnen- und Schüler-Partizipation
Vom Mai 2012 bis August 2012 haben wir dazu ein Konzept verfasst und sind im August 2012 gleich in die Umsetzung gestartet.

Leitbild
Von April 2012 bis August 2012 haben wir unsere Leitbild erneuert und erweitert und dazu ergänzend unsere eigenen Qualitätsansprüche formuliert. (Für das Leitbild verweisen wir Sie gerne auch auf die Rubrik "Leitbild" auf dieser Seite)

Prüfen und beurteilen
Im Schuljahr 2011/12 befassten wir uns mit unerer Praxis des Prüfens und Beurteilens und schufen dazu einen Leitfaden.

Integrative Förderung
Im Schuljahr 2011/12 differenzierten wir unsere Arbeit im Rahmen der Integrativen Förderung aus und schufen dazu ein Konzept, welches von der Dienststelle Volksschulbildung anerkannt wurde.

Basisstufe
Die auf August 2009 neu geschaffene Eingangsstufe haben wir in den Schuljahren 2009/10 und 2010/11 konsolidiert und führen heute erfolgreich unsere Basisstufe.

Verhaltensänderung
Weiter beschäftigte uns im Rahmen interner Weiterbildungen die Frage, wie wir präventiv und begleitend das Verhalten von Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen können.

Evaluationstätigkeit
Im Mai 2010 wurden wir von der kantonalen Schulevaluationsstelle besucht und geprüft. Alle Beteiligten, Kinder und Erwachsene, wurden in verschiedenen Formen schriftlich und mündlich befragt.

Der Bericht der Evaluationsstelle attestiert unserer Schule eine gelungene Entwicklung vom Schulverbund Altwis/Mosen zur Gemeindeschule Altwis, vorab mit der neu geschaffenen Eingangsstufe. Schulleitung und Lehrpersonen und Schulpflege dürfen mit den Evaluationsergebnissen zufrieden sein, wurde der Schule doch durchgängig eine gute Schul- und Unterrichtspraxis bescheinigt. Gleichzeitig haben wir bestätigende und unterstützende Anregungen der Weiterentwicklung und Konsolidierung erhalten, die wir gerne aufnehmen und schrittweise in unseren Schulbetrieb und in unseren Schulalltag umsetzen.

 
In diesem Dokument finden Sie Indikatoren zur Selbst-Kompetenz Indikatoren_Lern-_Arbeitsverhalten_Sozialverhalten_def.pdf (245.8 kB)